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„Das klingt so herrlich . . .“
Nottuln - Für Freunde des Chorgesangs fielen am Sonntag Ostern und Weihnachten auf einen Tag. Denn beim großen Freundschaftssingen, das der MGV Nottuln aus Anlass seines 150-jährigen Bestehens veranstaltete, traten im Laufe des Nachmittags nacheinander 20 (!) Männer-, Frauen-, Kinder- und gemischte Chöre auf die frühlingshaft geschmückte Bühne in der Mehrzweckhalle des Gymnasiums. Dort wurden sie von Ralf Pascher und Michael Küper, einem perfekt aufeinander abgestimmten Moderatoren-Gespann, charmant und liebenswert begrüßt, während im hinteren Teil der bestens besuchten Veranstaltung die übrigen MGV-Sänger jeden einzelnen Chor mit: „Schön, dass Ihr da seid, herzlich willkommen“ singend begleiteten. So war von Beginn an für tolle Stimmung gesorgt. Vor allem, da die Gastgeber jedem Auftritt musikalisch mit: „Nie hab ich so etwas gehört und gesehn, das klingt so herrlich, das klingt so schön“ applaudierten.
Der Artigkeiten nicht genug, durften die Gastchöre jeweils als Dank für ihr Erscheinen und Singen eine gerahmte Color-Skizze mit dem Titel „Chorprobe bei Denter“, ein Werk des Nottulner Sangesbruder Ralph Leeker, mitnehmen. Eine tolle Idee, die auch bei Schirmherr Karl Schiewerling und Sangesbruder Peter Amadeus Schneider viel Beifall fand. Für verdiente MGV-Sänger hatte Chodziezs Bürgermeister Jacek Gursz je eine große Porzellan-Uhr mit Widmung mitgebracht.
Besonderen Applaus und stehende Ovationen gab es im Laufe des Nachmittags für die Nachbarchöre aus Havixbeck und Bösensell, den Meisterchor der Chorgemeinschaft aus Münster, den charmanten Frauenchor „Musica“ aus Billerbeck sowie für die elf Gastchöre aus Nottuln, Schapdetten und Appelhülsen. Viel Beifall erhielten die Appelhülsener Steverlerchen, deren Jugendchor „inCantare“, der Kinder- und Jugendchor St. Martinus, der Chor „Chorisma“, die Chorgemeinschaft St. Bonifatius Schapdetten, der Kirchenchor St. Martinus, der Chor „Haste Töne“, der Frauenchor Anchora, der MGV „Eintracht“ und der „Chorus Cantemus“.
Das Tüpfelchen auf dem berühmten „I“ aber setzten die polnischen Sangesfreunde aus der Partnerstadt Chodziez. Unter Leitung von Jan Margowski sangen sie in deutscher Sprache das „Ave Maria“; danach noch Hand in Hand mit ihren Gastgeberndas Lied „Kein schöner Land in unserer Zeit . . .“
Kein Wunder, dass sich auf der Bühne wie im Saal die Menschen dabei singend in die Arme fielen. Ein bewegender Moment und würdiger Abschluss eines großen Jubiläumsfestes.
VON DIETER KLEIN, NOTTULN
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