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anchora

Hummelbienchen

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Chor M

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Samba-Percussion

Chor M

Voll besetzt!

Die Figaros

Andreas Warschkow

das war's

Fotos: Wolfgang Müller

anchora and more

 

21. Januar
2007


WN, 23. Januar 2007

Reise durch Traumwelten
Musikagentur lud ein: Anchora und viele Gäste begeisterten das Publikum

-sd- Nottuln. In Schwarz und Rot erschienen die Gastgeber am Sonntag auf der Bühne im Forum des Gymnasiums, golden klangen ihre Kehlen: die 24 Stimmen des Frauenchores AnChora. Der hatte zum Gemeinschaftskonzert mit singenden, tanzenden und musizierenden Gästen unter dem Motto "AnChora and more" geladen. Ein wenig täuschte die Farbgestaltung, denn im Programm des Chores unter der Leitung von Andreas Warschkow gab es nur einen einzigen Song in deutscher Farbgebung, nämlich: Für mich solls rote Rosen regnen.

Mit klangvoller Klavierbegleitung von Arno Mejauschek nahm AnChora das Publikum mit auf eine gefühlvolle Reise in Traumwelten. Vom Schlaflied über leidenschaftlich gesungene Küsse ("Besame mucho") bis ins ferne Afrika reichten die Arrangements. "What a wonderful world!"

Die Organisation des Gemeinschaftskonzertes lag in den Händen der Musikagentur Nottuln. Ein abwechslungsreiches Programm kündigte die Moderatorin und Vorsitzende des Vereines, Sigrid Bürger, an. Und das war nicht zu viel versprochen. Lebendig, kurzweilig und abendfüllend war es.

Ein großes Aufgebot an Aufführenden überraschte das Publikum. Nicht alle Programmpunkte waren bierernst, der Männerprojektchor "Chor M" aus Buldern unter Leitung von Jörg Overgoor war es nicht. Er sei aus einer Bierlaune heraus entstanden, wurde verraten. Eigentlich sollten zwölf Sänger auftreten, eigentlich hätten diese auswendig singen wollen, eigentlich hätten sie sich musikalisch begleiten lassen wollen, eigentlich hätten sie englisch singen wollen, aber dann sangen die neun Männer a cappella. Zum Beispiel Männer von Herbert Grönemeyer. Sie hatten damit soviel Erfolg, dass das Publikum eine Zugabe forderte, womit wir eigentlich nicht gerechnet hatten, schmunzelte Overgoor.

Dann gab es einen Schwarm flotter Hummelbienchen, die als Bauarbeiter kostümiert waren und ihren fröhlichen Tanz zeigten.

Neben AnChora ist das zweite Ensemble der Musikagentur die Samba-Percussion-Gruppe von Jürgen Fischer. Die zwölfköpfige Rhythmusgruppe heizte den Zuhörern mit heißen Sambasounds ein und vertrieb garantiert alle bösen Geister.

Neben den Hummelbienchen war noch eine zweite Tanzgruppe der Karnevalsgesellschaft Nottuln mitgekommen: Die Figaros erfreuten mit schwungvollem Hip-Hop zu fetziger Musik.

Nach dem Siegertitel des Eurovision Song-Contest aus dem Jahr 1979 "Halleluya", einem der Höhepunkte des Abends, neigte sich das große Programm guter Unterhaltung langsam dem Ende zu.

Das begeisterte Publikum bekam noch eine Zugabe. Und vielleicht wird es im nächsten Jahr ein ähnliches Konzert der Musikagentur geben, stellte Sigrid Bürger in Aussicht.


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